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SHOOT THE MOON

Saints & Fools

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TMR 002 - CD / Digipak mit Booklet
                     

SHOOT THE MOON
Saints & Fools

Almut Schlichting – Altsaxophon, Komposition
Winnie Brückner – Gesang
Tobias Dettbarn – Bassklarinette
Sven Hinse – Bass
Philipp Bernhardt – Schlagzeug

# 01 – The Donkey (6:48)
# 02 – Pirate Queen (4:00)
# 03 – Urban Saints 1-4 (5:01)
# 04 – La Berenjena (4:58)

Elizabeth Regina Suite
# 05 – No More A-Maying (3:03)
# 06 – Williams (5:10)
# 07 – Not Presently To Answer (3:39)
# 08 – Your Anointed Queen (2:07)

# 09 – Urban Saints 5-7 (3:35)
# 10 – Santa Maria und das Kaninchen (5:35)
# 11 – Le Loup (5:37)
# 12 – Puck (4:42)

total time: 54:35

all compositions by Almut Schlichting using fragments of medieval folk songs and texts supported by a composition grant of the Berlin Senate cultural affairs department

recorded January 2015 by Rainer Robben at Audiocue, Berlin
mixed and mastered by Volker Meitz
design by Carolin Jap Lim www.kurzgestaltung.com
photography by Sandra Schuck
produced by Shoot the Moon

© and ℗ 2016 Tiger Moon Records, TMR 002
LC – 37384

CD / Digipack

Veröffentlichung: 15. März 2016

Shoot the Moon

New Vocal Jazz

“Schillernd, witzig, kratzbürstig” (Jazzpodium) – die Berliner Band Shoot the Moon entwickelt aus den farbenfrohen Songs der Bandleaderin Almut Schlichting ein dichtes Netz an Erzählebenen, in dem die Zuhörer ihrer eigenen Fantasie freien Lauf lassen können.

Lebendig werden die Songs durch die traumwandlerisch eingespielte Band; durch den virtuosen Charme der Gesangsparts, die warmen Sounds der Bläser, die durchlässig groovende Rhythmusgruppe und die fantasievollen Improvisationspassagen.

Shoot the Moon waren 2005 Preisträger des Studiowettbewerbs des Berliner Senats. Seitdem haben sie sich in zahlreichen Club- und Festivalkonzerten in die Herzen des Publikums gespielt und drei von der Presse hochgelobte CDs veröffentlicht („Treasure Island” NRW Records 2006, „Glory & Decay” Jazzwerkstatt 2009, „Big Black Dogs” Wismart / NRW Vertrieb 2013).
“Saints & Fools” (2016) ist die vierte CD von Shoot the Moon und zugleich die zweite Veröffentlichung von Almut Schlichtings und Alexander Beierbachs eigenem Label Tiger Moon Records.

www.shootthemoonberlin.de

 

 

Jazzzeitung – Juli 2016 – von Michael Scheiner

Verschachtelt und vital, kraus und prächtig groovend birgt das für das Genre Jazz ungewohnte Album vielfach unerwartete Wendungen und Sprünge. Diese zu entdecken und ihnen auch in stilistisch weniger eindeutige Ecken zu folgen, bereitet großes Vergnügen. Von lyrischer Wärme bis zum treibenden Groove schlägt das konzeptionell ausgebuffte Album einen Bogen zwischen Zeiten und Formen. Eine unwiderstehliche Einladung, in die possenhaft-burleske Fantasiewelt von Schlichting und ihrer Band einzutauchen. Witzig, spannend, empfehlenswert!

 

Culture Jazz – April 2016 – von Thierry Giard

Hier eine Formation, die unser Interesse geweckt hat. Es ist immer eine Freude, wenn uns eine solche Gruppe in unserer Playlist des Monats über den Weg läuft. Shoot the Moon kommt aus Berlin, dem Nährboden der erfindungsreichen Musiken Europas. Ihr Repertoire bedient sich altertümlicher und traditioneller Musik. Die Lieder (manchmal in Französisch !) sind mit Intelligenz und Energie gemacht. Tolle Entdeckung!

 

rbb Kulturradio – April 2016 – von Ulf Drechsel

Auf „Saints & Fools“ machen wir Bekanntschaft mit Großstadtheiligen und Narren. Wir werden ins Mittelalter versetzt, lernen die Macht-bewusste Königin Elisabeth I kennen und Kochrezepte für Kleinwild. Wir hören Musik des Mittelalters, Folklore, Rock und Jazz. Und wir begegnen wieder einigen Tieren. Nicht Hunden wie auf dem Vorgängeralbum von Shoot the Moon. Diesmal einem Wolf, einem Esel und einem (toten) Kaninchen. All die wahren und fiktiven Geschichten, die uns da auf oft skurrile Weise erzählt werden, sind ein wunderbares Kaleidoskop von Stimmungen und fantasievollen (nur scheinbaren) Obskuritäten – getragen von der Spiellust einer Band um die Saxofonistin und Komponistin Almut Schlichting, in deren Zentrum die Sängerin Winnie Brückner immer wieder in neue Rollen schlüpft und ein großes Spektrum an Gestaltungsvarianten – von „zart“ bis „dreckig“ – einbringt. Tobias Dettbarn (Bassklarinette), Sven Hinse (Bass) und Philip Bernhardt (Schlagzeug) geben der Szenerie die nötige Bodenhaftung, mit der Shoot the Moon mit unverwechselbarem Bandsound nach den Sternen greift…

 

Jazzthing – März 2016 – von Wolf Kampmann

Das Quintett bietet eine prallvolle Spielzeugkiste mit überaus schrulligen Songs an, die nicht zuletzt von der unbändigen Gestaltungslust von Sängerin Winnie Brückner leben. Sängerin und Band schlüpfen in die verschiedensten Rollen, so daß jeder Song wie ein kleiner Kurzfilm mit überraschenden Plots und Wendungen wirkt. Das Jazzpflaster wird dabei allzu oft verlassen, Momente von Moritat, Rock, Chanson und Brecht/Weill lösen sich in rasanter Folge ab. Es wird jedoch zu keinem Zeitpunkt beliebig, sondern zeigt immer eine starke kollektive Handschrift, die alle Songs zusammenhält.

 

Longplay-Blog – März 2016 – von Robert Ratajczak

Interessant konstruierte Vokallinien, die warmen Klänge des Altsaxophons und der charakteristische Ton der Bassklarinette schaffen eine ungewöhnliche Heirat der Ideen, die mittelalterliche Ästhetik mit moderner Improvisationsmusik verbindet.

 

Jazzflits – April 2016 – von Herman te Loo

Freundlich und spielerisch…
Die Sängerin Winnie Brückner hat einen hellen, klaren Sopran, der perfekt zum Stil passt.
Das Fehlen eines Akkord-Instruments gibt Shoot the Moon einen offenen Klang, wobei das Altsaxophon der Bandleaderin und die Klarinette von Tobias Dettbarn leichtfüssig umeinander her tanzen. (…)
Der Zuhörer wird von der Musik förmlich hineingezogen, nicht etwa durch spektakuläre musikalische Wirbelwinde, oder schnelle Tempi, aber auf eine unaufdringliche Art und Weise, mit Melodien, die klingen, als ob sie schon seit Jahren in der Erinnerung verhaftet sind.

 

Radio T Chemnitz – März 2016 – von Klaus Wiedenhöft

Jazz und Gesang, das muss nicht zwangsläufig in der 150sten Version von „My funny Valentine“ enden – das es auch anders geht zeigt die neueste CD der Gruppe Shoot the Moon. Almut Schlichting hat sich von mittelalterlicher Musik inspirieren lassen und auch bei den Texten zeitweise gleich auf historische Quellen zurückgegriffen – herausgekommen ist ein ungewöhnlich spannendes Produkt, dass nicht nur den Jazzfreund begeistert, sondern durchaus auch für neugierige, musikalisch offene Ohren gedacht ist.

 

Jazzpodium – April 2016 – von Rainer Bratfisch

Die Musiker zitieren mittelalterliche Harmonien, nehmen Anleihen bei Dada auf und bewegen sich ansonsten sehr stilsicher im Hier und Heute. Der Spagat gelingt: Die Musik ist vom ersten bis zum letzten Ton spannend, vergnüglich und unangestrengt-locker.

 

Melodiva – März 2016

Eine interessante Mischung, die zum mehrmaligen Hören einlädt.

 

Sound and Image Blog – März 2016 – von Klaus Halama

Sehr niveaureich (…) und abenteuerlich!