SHOOT THE MOON

Big Black Dogs

10,90 

W 104 - CD

SHOOT THE MOON
Big Black Dogs

Almut Schlichting – alto saxophone
Winnie Brückner – voice
Tobias Dettbarn – bass clarinet
Sven Hinse – double bass
Max Andrzejewski – drums

# 01 – Coffee 7:17
# 02 – Night, However 5:33
# 03 – Schnecken 5:04
# 04 – Walk in the Woods 7:13
# 05 – The Flounder 5:50
# 06 – Big Black Dogs 5:01
# 07 – Briar Rose 7:15
# 08 – Secret Green 5:15
# 09 – Johnny Rides Again 0:46

all compositions by Almut Schlichting
# 02 & # 05 text by Virginia Woolf

total time: 52:12

recorded and mixed 2012 by Rainer Robben, AudioCue
mastered 2013 by Volker Meitz

CD / Digipak

www.nrwdistribution.de
www.shootthemoonberlin.de

Shoot the Moon

New Vocal Jazz

„Schillernd, witzig, kratzbürstig“ (Jazzpodium) – die Berliner Band Shoot the Moon entwickelt aus den farbenfrohen Songs der Bandleaderin Almut Schlichting ein dichtes Netz an Erzählebenen, in dem die Zuhörer ihrer eigenen Fantasie freien Lauf lassen können.

Lebendig werden die Songs durch die traumwandlerisch eingespielte Band; durch den virtuosen Charme der Gesangsparts, die warmen Sounds der Bläser, die durchlässig groovende Rhythmusgruppe und die fantasievollen Improvisationspassagen.

Shoot the Moon waren 2005 Preisträger des Studiowettbewerbs des Berliner Senats. Seitdem haben sie sich in zahlreichen Club- und Festivalkonzerten in die Herzen des Publikums gespielt und drei von der Presse hochgelobte CDs veröffentlicht („Treasure Island“ NRW Records 2006, „Glory & Decay“ Jazzwerkstatt 2009, „Big Black Dogs“ Wismart / NRW Vertrieb 2013).
„Saints & Fools“ (2016) ist die vierte CD von Shoot the Moon und zugleich die zweite Veröffentlichung von Almut Schlichtings und Alexander Beierbachs eigenem Label Tiger Moon Records.

www.shootthemoonberlin.de

 

 

Shoot the Moon

Shoot the Moon

Kulturradio vom rbb, Late Night Jazz Mai 2013, Ulf Drechsel

Angst vor großen schwarzen Hunden? Nicht nötig, wenn sie so vergnügt (auf)spielen wie beim Quintett Shoot the Moon. Sie schlagen nicht über die Stränge, sie hörenKulturradio vom rbb, Late Night Jazz Mai 2013, Ulf Drechsel aufs Wort und man möchte sie am liebsten gar nicht mehr runterlassen vom Schoß…
Die Band spinnt auf ihrem dritten Album Big Black Dogs (das durchaus den Untertitel „und andere große und kleine Tiere“ tragen könnte) ein dichtes Song-Netz aus eingängigen Melodien, vertrackten Grooves und witzigen englischen und deutschen Texten. All das mit dem Mut zu einem sehr ernsthaften Augenzwinkern. Die Kompositionen der Altsaxofonistin Almut Schlichting, die bis auf zwei Ausnahmen (Virginia Woolf) auch alle Texte beisteuert, nehmen den Faden der beiden Vorgängeralben auf und spinnen ihn – um im Bild zu bleiben – weiter zu einem Gewebe aus Pop, Rock, Jazz, Folk und Avantgarde. Die Sängerin Winnie Brückner gibt den „handelnden Subjekten“ ihre ganz eigenen Charaktere, die durch Saxofon und Bassklarinette weitere vielschichtige klangliche Dimensionen bekommen. Das Rhythmusteam – Sven Hinse am Bass und Max Andrzejewski am Schlagzeug – beherrscht das Spektrum zwischen straightem Rock über Hip Hop bis zum Jazz im „freien Fall“ perfekt, zeigt das aber nie mit protziger Attitüde sondern immer mit dem Song verpflichteter Zurückhaltung. Wer trotzdem Angst vor großen schwarzen Hunden hat, wird sie beim Hören dieses Albums wahrscheinlich verlieren.